Waldenbuch

Brunnenstube

Brunnenstube für „Immenbach- oder Gaiernbrunnen“. Nur noch dreieckiges Oberteil sichtbar, der Schacht ist mit Blech abgedeckt. An der Stirnseite befindet sich ein kreisrundes Relief mit 0,26m Durchmesser. Sandstein, befriedigend erhalten. 0,50m hoch, 1,10m breit, 0,53m tief.
Die Brunnenstube wurde vermutlich vor 1900 errichtet und bediente den Brunnen, der sich an der Kreuzung Im Gaiern, Immenbachweg und Walddorferstraße befindet. Der Brunnen ist vermutlich teilweise trocken gefallen. Die Versenkung der Brunnenstube ist durch Anhebung des Straßenniveaus der Ramsbergstraße im Zeitraum 1982 - 1991 zustande gekommen. Unter der Abdeckplatte soll sich ein trogartiges kleines Auffangbecken mit Zu- und Ablauf befinden. Die Platte darf nicht gehoben werden.

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Wolfgang Schall Wolfgang Schall

Brunnen

Laufbrunnen mit rechteckigem Brunnentrog aus Sandstein und einem nachträglich angebrachten Metallausguss. Der Boden ist nicht mehr dicht. Möglicherweise wurde der Brunnen von Bewohnern des Hasenhofs genutzt. Befriedigend erhalten, 0,60m hoch, 0,85m breit und 0,70m tief.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Brunnen

Laufbrunnen aus Sandsteinblöcken mit Metallausguss. Die Felsplatte über dem Brunnen ist nach vorne abgerutscht und überdeckt den Abfluss. Befriedigend erhalten, 0,70m hoch, 2m breit. Der Brunnen versorgte die Bewohner einer ehem. Blockhütte, die einst ca. 40mnordwestlich lag und vom Forstamt als Diensthütte unterhalten wurde.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Brunnen

Laufbrunnen mit dahinterliegender Brunnenstube und einem Metallrohr als Ausguss. Die Front besteht aus einer Trockenmauer mit grob behauenen Stubensandsteinen. Gebaut 1929, vermutlich von Familie Knodel, den Eigentümern der Scheerwiese und der sich dort befindlichen Hütte. Gut erhalten, 0,80m hoch, 2mlang, 0,30mtief.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Brunnen

Laufbrunnen „Hirschhofbrunnen“ aus dem Jahr 1985, bestehend aus rechteckigem Steintrog und Metallrohr als Ausguss. Die auf einer Brüstung liegende Hirschstange aus Bronze soll auf den Hirschhof (Gehege für Hirsche und Rehe) hindeuten, der sich an dieser Stelle bis 1807 befand. Gut erhalten, 1,50mlang, 0,59m breit, 0,46mtief.

Inschrift

WALDVOGTEI 1534-1807 // Hirschhof

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Gänslieslbrunnen“, bestehend aus einem halbrundem gemauertem Steintrog mit Metallrohr als Ausguss, der an einer freistehenden Rückwand befestigt ist. Auf dieser befindet sich die Figur eines Mädchens mit zwei Gänsen. Die Figur wurde 1953 von Karl Binder, Steinmetz aus Waldenbuch, nach Entwürfen des Architekten Ernst Hohenstein geschaffen. Gut erhalten. 2,60mlang, 0,63m breit, 1,60mtief. Die Figur wurde mutwillig wiederholt beschädigt und ist daher teilweise saniert.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Mylau-Brunnen“, bestehend aus großem rechteckigem Brunnenbecken aus Waschbeton und zwei kleineren rechteckigen, abgestuften Becken. In der Mitte des größten Beckens befindet sich eine kleine Wasserfontäne. Der Brunnen wurde 1990 anlässlich der Partnerschaft mit der sächsischen Stadt Mylau errichtet, die seit 2016 ein Ortsteil von Reichenbach im Vogtland ist.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Farrenstallbrunnen“, bestehend aus Brunnenstock und rechteckigem Brunnentrog aus genietetem Eisen. Der Name deutet auf den Standort in der Nähe des früheren Farrenstalls hin, die relativ schmucklose Ausführung auf eine starke Nutzung. Mangelhaft erhalten, 1,46m hoch, 2,05mlang und 1,20m breit.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Apothekenbrunnen“, bestehend aus niedrigem kreisrunden Steinbecken mit Springbrunnen, Durchmesser 3,40m. Befriedigend erhalten. Bis 2013 vor der Apotheke in Betrieb, danach abgebaut. Die Brunnenfigutr wurde zwischenzeitlich ohne Brunnen vor der Volksbank wieder aufgestellt.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Geldscheißer“, bestehend aus einer Brunnenfigur aus Kupferblech auf einem Steinpodest und einem kreisrunden niedrigen Brunnenbecken, das in das Kopfsteinpflaster eingelassen ist. 1992 anlässlich des 100-jährigen Bestehens der Waldenbucher Bank vom Künstler Rolf Weinhardt geschaffen. Gut erhalten, 2m hoch, 2,50mDurchmesser.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Emmabrunnen“, bestehend aus einem halbrunden Becken aus Sandstein, muschelförmiger Einfassung, Inschrift sowie Metallrohr als Ausguss. In die Quaderwand eines Treppenaufgangs integriert. Links und rechts des Brunnens befindet sich jeweils ein Inschriftstein. Der Brunnen stand ursprünglich vor der alten Uhland-Apotheke, die 1936 für den Bau der Umgehungsstraße abgerissen wurde. Er wurde an diese Stelle verbracht und in den Treppenaufgang integriert.. Er ist benannt nach der Apothekerfrau Emma Uhland. Befriedigend erhalten. 0,82m hoch, 0,75m breit.

Inschrift

19 EMMABRUNNEN 32 // Diese Anlage wird dem / Schutze des Publikums / empfohlen. // Dem würtb. Tierschutzverein / zum 70. Geburtstag gestiftet / von einer Tierfreundin.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Lindenbrunnen“, bestehend aus einer gusseisernen Brunnensäule aus dem 19. Jahrhundert und einem geschwungenem Brunnenbecken aus Stein von 1741. Der Brunnen weist Metallspangen und eine Inschrift auf. Er ist benannt nach der Gaststätte „Linde“, die ursprünglich neben dem Brunnen stand und 2011 abgerissen wurde. Gut erhalten, 1,90m hoch, 4,10mlang und 2,40mtief.

Inschrift

C.M.V.S. / 1741

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Badbrunnen“, bestehend aus einer Brunnensäule aus Metall mit Namensschild und einem rechteckigem Steintrog mit abgerundeten Enden. Der Trog stammt vermutlich aus dem 17. bzw. 18. Jahrhundert, die Brunnensäule wurde im 20. Jahrhundert hinzugefügt. Der Name bezieht sich auf ein Badehaus, das bis 1821 in der Nähe stand. Eventuell befand sich schon zu römischer Zeit hier eine Badeeinrichtung. Gut erhalten. 1,60m hoch, 3,28mlang, 1,07m breit.

Inschrift

Badbrunnen

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Neuer-Weg-Brunnen“ aus Gusseisen, bestehend aus einem einfachen Brunnenrohr und einem rechteckigen Trog. 2,80mlang, 0,77m breit, 0,73m hoch. Gut erhalten.
Der Brunnen wird heute noch in heißen Sommern zum Wasserschöpfen für den Garten benutzt.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Seestraßenbrunnen“, bestehend aus rechteckigem gemauerten Brunnentrog mit Rückwand und verziertem Metallrohr als Ausguss. Gut erhalten, 1,08m hoch, 1,50m breit, 0,90mtief. Die Bauweise erinnert stark an den Gaiernbrunnen, weshalb er möglicherweise denselben Baumeister hatte.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Gaiernbrunnen“, bestehend aus einem rechteckigen gemauerten Brunnentrog mit Rückwand und verziertem Metallrohr als Ausguss. Der Brunnenrand ist mit Steinplatten belegt. Der Brunnen wurde ca. 1980 errichtet. Befriedigend erhalten, 0,87m hoch, 1,47m breit, 0,95mtief.
Die Bauweise erinnert stark an den Seestraßenbrunnen, weshalb er möglicherweise denselben Baumeister hatte.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Heimbachbrunnen“, bestehend aus einem rechteckigen gusseisernen Brunnentrog aus 6 Segmenten mit floraler Verzierung und einem Brunnenstock aus Gusseisen. Errichtet ca. 1984. Gut erhalten, 2,10m hoch, 1,52m breit, 0,80mtief.
Zuvor stand an dieser Stelle ein schmuckloser und größerer Trog.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Brunnen

Laufbrunnen „Tieräckerbrunnen“, bestehend aus einem rechteckigen Brunnentrog aus Eisen. Befriedigend erhalten, 75cm hoch, 203cm breit, 78cm tief.

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Walter Nogger Günther Schwarz

Brunnen

Laufbrunnen „Ponderosabrunnen“, bestehend aus einem rechteckigen Brunnentrog aus Beton mit gemauerter Rückwand und Metallrohr als Ausguss. Die umliegenden Wiesenflächen dienten 70 Jahre lang als Weideland für Jungvieh aus den benachbarten Fildergemeinden. Die Ausmaße des Troges deuten darauf hin, dass er als Viehtränke genutzt wurde. Gut erhalten, 60cm hoch, 435cm breit, 72cm tief.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Armer-Konrad-Brunnen“, bestehend aus einem rechteckigen Brunnentrog aus grob behauenem Stein und einem Brunnenstock aus Gusseisen. Errichtet im 19. Jahrhundert zum Gedenken an den Aufstand "Armer Konrad", bei dem 1514 u.a. aufgrund der zunehmend schlechten wirtschaftlichen Situation die unteren Schichten gegen die Obrigkeit aufbegehrten. Dabei starben auch Bürger aus Waldenbuch und Glashütte. Gut erhalten, 215cm hoch, 272cm breit, 115cm tief.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Merklesbrunnen / Rübezahlbrunnen“ aus Gusseisen, bestehend aus einem sechseckigen verzierten Brunnenbecken und einem Brunnenstock. Gut erhalten, 205cm hoch, Durchmesser 130cm. Der Name geht zurück auf einen Nachbar namens H. Merkle, der die Vorgänge am Brunnen im Auge behielt und einschritt, wenn Unfug getrieben wurde. Früher standen an dieser Stelle zwei der Länge nach hintereinander gestellte Steintröge.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Schäferbrunnen“, bestehend aus rechteckigem Steintrog und Brunnensäule aus Gusseisen. Er diente ursprünglich als Viehtränke. Befriedigend erhalten. 135cm hoch, 4m breit und 144cm lang. Die Schäferei war früher ein wichtiger Erwerbszweig.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Pumpbrunnen „Lindenbrunnen“, bestehend aus einem Brunnenstock und Schwengel aus Gusseisen und einem kreisrunden Trog aus Stein. Gebaut ca. 1934 und saniert ca. 2011. Der Schwengel ist blockiert und der Trog wird als Blumentrog genutzt. Gut erhalten, 215cm hoch, 95cm Durchmesser.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Pumpbrunnen „Weidachbrunnen“, bestehend aus einem Brunnenstock und Schwengel aus Gusseisen und einem Stein mit Rinne, über die das Wasser fließen konnte. Außer Betrieb. Gut erhalten, 128cm hoch, 15cm Durchmesser.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen „Fäulbachbrunnen“, bestehend aus einem Holzstamm als Brunnentrog und einem Metallrohr in der dahinter liegenden Steinwand als Ausguss. Errichtet 1970 auf Anregung des Försters Reinhold Herrmann. Mangelhaft erhalten, 150cm lang, 50cm breit.

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Walter Nogger Walter Nogger

Freiplastik

Freiplastik „Tuba-Musikant“ aus Bronze. Die Figur eines nackten Knaben sitzt auf einer Mauer und bläst in eine Tuba. Gefertigt von Guido Messer, Bildhauer aus Korb. Anlässlich der Einweihung der Musikschule 1991 von der Kreissparkasse Böblingen der Stadt Waldenbuch übergeben. Sehr gut erhalten, 115cm hoch, 61cm breit und 70cm tief.

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Walter Nogger Walter Nogger

Uhr

Sonnenuhr mit einem krähendem Hahn aus Bronze auf der bronzenen Sonnescheibe und einer Steinschale; geschaffen 1996 vom Künslter Hans Nübold für die Seniorenanlage „Sonnenhof“. Sehr gut erhalten, 205cm hoch, 96cm Durchmesser.

Inschrift (Kopie)

N H 96 / DAS JAHR / IST KURZ / UND / LANG / DIE / STUND

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Walter Nogger Walter Nogger

Freiplastik

Freiplastik „Posthalterei“, bestehend aus einem Steinsockel mit Inschrift und darauf eine Postkutsche aus Bronze. Gefertigt 1996 vom Künstler Rolf Weinhardt. Sehr gut erhalten, 130cm hoch, 104cm breit, 42cm tief.

Inschrift

POSTHALTEREI – 1691-1845

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Walter Nogger Walter Nogger

Freiplastik

Freiplastik „Eichenmann“, im Rahmen des 2. Internationalen Kettensäger-Festivals in Holzgerlingen 2014 vom Künstler Shapoor Engineer aus einem Eichenstamm gefertigt. Die Skulptur stellt einen Männerkopf mit Bart (Eichenblätter) und Eule dar. Sie wurde von Forst-BW erworben und im Dezember 2014 im Staatswald Betzenberg aufgestellt. Sehr gut erhalten, 190cm hoch, 80cm breit und 60cm tief.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Kanal

Kanal als Wasser-Durchlass eines Baches, in Trockenbauweise aus Stubensandstein ca. 1700 gebaut. Die rechteckige Öffnung leitet einen Bach unter einer Wald-Allee durch, die in der Zeit vor befestigten Waldwegen die einzigen entwässerten, breiten Verbindungswege im Wald waren. Befriedigend erhalten, 65cm hoch, 55cm breit, 9mtief.

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Günther Schwarz Günther Schwarz
* Privatgrund; Kleindenkmal ist nicht öffentlich zugänglich.

Inschriftstein

Inschriftstein. Sandstein, fünfeckige Grundform, flacher Kopf. Kennzeichnung an den Seiten mit Inschriften zu den Waldabteilungen. Sehr gut erhalten, 140cm hoch, 55cm breit und 50cm tief. Im Jahr 1952 wurde die Steinmetzfirma Zimmermann in Dettenhausen durch das Forstamt Plattenhardt in Waldenbuch mit der Fertigung und Aufstellung von fünf Abteilungssteinen beauftragt. Unter Anleitung von Forstmeister Erwin Knödler und Revierförster Emil Weik wurden die Steine aufgestellt.

Inschrift

ABTL / PIRSCH-ALLEE // ABTL / VORD. SÜLZLES- / WASEN // ABTL / SCHRANKEN- / HAU // ABTL / UNT. OCHSEN / SCHACHEN // ABTL / BACKOFEN

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Inschriftstein

Inschriftstein. Sandstein, viereckige Grundform, flacher Kopf; sehr gut erhalten, 150cm hoch, 51cm breit und 57cm tief. Kennzeichnung an den Seiten mit Inschriften zu den Waldabteilungen. 1952 von der Steinmetzfirma Zimmermann in Dettenhausen gefertigt und unter Anleitung von Forstmeister Erwin Knödler und Revierförster Emil Weik aufgestellt.

Inschrift

ABTL / UNT. OCHSEN / SCHACHEN // ABTL / UNT. MÄDLES / HAU // ABTL / BACKOFEN // ABTL / WANNERSLOCH

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Inschriftstein

Inschriftstein, Sandstein, viereckige Grundform, flacher Kopf. 1952 von der Steinmetzfirma Zimmermann in Dettenhausen gefertigt. Kennzeichnung an den Seiten mit Inschriften zu den Waldabteilungen. Sehr gut erhalten, 140cm hoch, 75cm breit und 90cm tief. 1952 von der Steinmetzfirma Zimmermann in Dettenhausen gefertigt und unter Anleitung von Forstmeister Erwin Knödler und Revierförster Emil Weik aufgestellt.

Inschrift

ABTL / UNT. KUHSTELLE // ABTL / NEUBRONNEN // ABTL / UNT. WALDDORFER / DORN // ABTL / OBERER / NEUBRONNEN / STEIG

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenlstein

Gedenkstein „Klinglerstein“, bestehend aus Sandstein mit Inschrift. Sehr gut erhalten. 175cm hoch, 55cm breit, 35cm tief. In der Nähe befindet sich eine große Tafel mit weiteren Informationen. Der Stein erinnert an die Ermordung des Forstanwärters Wilhelm Klingler durch Wilderer am 19.07.1913. Nachdem dieser sie beim Wildern erwischt hatte, kam es zu einem Handgemenge, wobei Klingler in den Rücken geschossen wurde. Als er auf dem Boden lag, wurden ihm mit Gewehrkolben tödliche Kopfverletzungen zugefügt. Die Wilderer erhielten 10- und 12-jährige Zuchthausstrafen.

Inschrift

Hier ist / Forstpraktikant / Wilh. Klingler / am 19 Juli 1913 / im Kampf mit / Wilderern gefallen / Auf Wiedersehen

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenkstein

Gedenkstein für den Hund „Lump“, ein Jagdhund des Försters Jakob Zeyher, der 1906 - 1945 Revierdienst in Dettenhausen und Waldenbuch versah; errichtet 1928. Mit Inschrift. Gut erhalten, 64cm, 38cm breit und 21cm tief.

Inschrift

Lump / 1923-1928

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Pirschgang

Pirschgang für die herzogliche Jagd, gebaut ca. 1620. Stollenartige Vertiefung im Boden, die ursprünglich mannstief ausgehoben war und mit Steinen an den Seiten stabilisiert wurde. Von den Steinen sind nur noch Reste erkennbar. Mangelhaft erhalten, ca. 75mlang, 1,80m hoch, 1m breit.
Die Pirschgänge ließen im 17. Jahrhundert die Herzöge von Württemberg anlegen, um vom Wild unbemerkt die Jagdstände erreichen zu können. Der Neubronnwasen war ein beliebter Brunftplatz für Hirsche.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Pirschgang

Pirschgang für die herzogliche Jagd, gebaut ca. 1620. Stollenartige Vertiefung im Boden, die ursprünglich mannstief ausgehoben war und mit Steinen an den Seiten stabilisiert wurde. Die Steine sind nicht mehr vorhanden. Mangelhaft erhalten, ca. 68mlang, 1,50m hoch, 0,8m breit.
Die Pirschgänge ließen im 17. Jahrhundert die Herzöge von Württemberg anlegen, um vom Wild unbemerkt die Jagdstände erreichen zu können. Der Neubronnwasen war ein beliebter Brunftplatz für Hirsche.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Pirschgang

Pirschgang für die herzogliche Jagd, gebaut ca. 1620. Stollenartige Vertiefung im Boden, die ursprünglich mannstief ausgehoben war und mit Steinen an den Seiten stabilisiert wurde. Die Steine sind nicht mehr vorhanden. Mangelhaft erhalten, ca. 68mlang, 1,50m hoch, 0,8m breit.
Die Pirschgänge ließen im 17. Jahrhundert die Herzöge von Württemberg anlegen, um vom Wild unbemerkt die Jagdstände erreichen zu können. Der Neubronnwasen war ein beliebter Brunftplatz für Hirsche.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenkstein

Gedenkstein „Kayser-Stein“. 1919 wurde der Bäcker Jakob Kayser hier vom Wipfel einer Tanne erschlagen. Seine Mutter errichtete diesen Stein. Sandstein mit Inschrift und Kreuzsymbol, rechteckige Grundform, spitze Kopfform. Sehr gut erhalten, 145cm hoch, 55cm breit, 17cm tief.

Inschrift

Jak. Kayser / von / Waldenbuch / wurde hier / im Alter von 22 Jahren / am 26. Mai 1919 / von einer Tanne / erschlagen.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenkstein

Gedenkstein „Schöllkopf“; errichtet 1933 für den verunglückten Jagdpächter Gottfried Schöllkopf aus Stuttgart. Gut erhalten, 115cm hoch, 58cm breit, 27cm tief.

Inschrift

HIER VERUNGLÜCKTE / AM 2. AUG 1933 / DER JAGDPÄCHTER / GOTTFRIED SCHÖLLKOPF / AUS STUTTGART

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Walter Nogger Walter Nogger

Gedenktafel

Gedenktafel für Willi Ludwig Schleiss, Rohrleger aus Urach, der hier 1950 beim Bau eines Brunnenschachtes 25min die Tiefe stürzte und verstarb. Bronzetafel mit Inschrift und Kreuz sowie Ortswappen. Gut erhalten, 30cm hoch, 21,5cm breit, 1cm tief.

Inschrift

Zum / ehrenden / Gedenken an / WILLI LUDWIG / SCHLEISS / aus Urach / der auf dieser / Baustelle am 21.11.1950 / tödlich / verunglückte / DIE / STADT WALDENBUCH

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Walter Nogger Walter Nogger

Mahlstein

Mahlsteinrest, der hier ursprünglich als Mahlstein aus einem Stubensandsteinblock herausgearbeitet werden sollte, was nicht gelungen zu sein scheint. 112cm breit, befriedigend erhalten. Die Fertigung von Mühlsteinen war ein wichtiges Gewerbe im Schönbuch, da sie u.a. durch das Herzogtum Württemberg exportiert wurden.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Mahlstein

Mahlstein aus Stubensandstein, fertig behauen. Gut erhalten, 109cm Durchmesser. Liegt im Bachbett.
Die Fertigung von Mühlsteinen war ein wichtiges Gewerbe im Schönbuch, da sie u.a. durch das Herzogtum Württemberg exportiert wurden. Dieser Stein ist vermutlich nach der Fertigstellung beim Transport weggerollt und konnte nicht mehr geborgen werden.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Mahlstein

Mahlstein aus Stubenstandstein, fertig behauen und z.T. abgebrochen. Befriedigend erhalten, 110cm Durchmesser.
Die Fertigung von Mühlsteinen war ein wichtiges Gewerbe im Schönbuch, da sie u.a. durch das Herzogtum Württemberg exportiert wurden. Dieser Stein ist an einer Seite abgebrochen und wurde dadurch wertlos, weshalb er vermutlich auch nicht abtransportiert wurde.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Mahlstein

Mahlsteinrohling aus Stubensandstein, noch nicht fertig behauen. Gut erhalten, 105cm Durchmesser.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenktafel

Gedenkstein mit Bronzetafel und Inschrift, errichtet 1997 zur Erinnerung an die Bewohner Waldenbuchs und Glashütte, die nach dem gescheiterten Aufstand "Armer Konrad" 1514 in Stuttgart hingerichtet wurden. Sehr gut erhalten, 45cm hoch, 105cm breit, 73cm tief.

Inschrift

PETER WOLFF, BERHARD WOLFF, CASPAR SCHMID / UND PETER KOCH AUS GLASHÜTTE, / DAZU HANS SCHMECK AUS WALDENBUCH UND / JÖRG LEGOLO AUS STUTTGART STARBEN ALS / TEILNEHMER AM BAUERNAUFSTAND / ARMER KONRAD DURCH DAS SCHWERT AUF DER / HAUPTSTÄTTE ZU STUTTGART AM 9. AUGUST 1514. / SIE WAREN IHREM TRAUM VON EINER BESSEREN / GERECHTIGKEIT GEFOLGT.

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Walter Nogger Walter Nogger

Grenzstein

Grenzstein des Staatswaldes; Sandstein, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf; gut erhalten, 60cm hoch, 30cm breit und 18cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange) und Nummerierung (4 ½). Der Grenzstein liegt in einem wasserführenden Graben, weshalb der ursprüngliche Standort nicht mehr genau bestimmt werden kann. Er war allerdings in der Nähe des heutigen Standorts.

Inschrift

4 ½

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf; gut erhalten, 31cm hoch, 17,5cm breit und 19cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbol (Wolfsangel), Buchstaben (WB) und Nummerierung (N 55 ).
Der Grenzstein wird im Untergängerprotokoll von 1740 der Stadt Waldenbuch geführt. Sein Alter ist entsprechend vor 1740 zu datieren.

Inschrift

WB / N 55

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Walter Nogger Walter Nogger

Grenzstein

Reihung von 2 Gemarkungsgrenzsteinen auf aktuellem Grenzverlauf Waldenbuch / Weil im Schönbuch (zugleich Gemeindegrenze Waldenbuch / Weil im Schönbuch); beginnend bei Koordinate N 48.622168 O 9.096726 in nördl. Richtung dem Grenzverlauf folgend. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbole (Abtsstab, Hirschstange) und Nummerierung (82, 85).
Die Waldenbucher Markung stößt hier an der westlichen Reishalde auf die Markung von Weil im Schönbuch, ein Bereich, der früher dem Kloster Bebenhausen gehörte.

Inschrift

82 // 85

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Walter Nogger Walter Nogger

Grenzstein

Reihung von 2 Gemarkungsgrenzsteinen auf aktuellem Grenzverlauf Waldenbuch / Dettenhausen (zugleich Gemeindegrenze Waldenbuch / Dettenhausen, zugleich Landkreisgrenze Böblingen / Tübingen); beginnend bei Koordinate N 48.611649 O 9.114051 in nördl. Richtung dem Grenzverlauf folgend. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher und gewölbter Kopf; unterschiedlich gut erhalten. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbole (Hirschstange), Buchstaben (GD) und Nummerierung (146, 1787, 147, 1749).

Inschrift

GD / 146 / 1787 // 147 / 1749

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Reihung von 2 Gemarkungsgrenzsteinen auf aktuellem Grenzverlauf Waldenbuch / Dettenhausen (zugleich Gemeindegrenze Waldenbuch / Dettenhausen, zugleich Landkreisgrenze Böblingen / Tübingen); beginnend bei Koordinate N 48.611649 O 9.114051 in nördl. Richtung dem Grenzverlauf folgend. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher und gewölbter Kopf; unterschiedlich gut erhalten. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbole (Hirschstange), Buchstaben (GD) und Nummerierung (146, 1787, 147, 1749).

Inschrift

GD / 146 / 1787 // 147 / 1749

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Walter Nogger Walter Nogger

Grenzstein

Gemarkungsgrenzstein auf aktuellem Grenzverlauf Waldenbuch / Weil im Schönbuch (zugleich Gemeindegrenze Waldenbuch / Weil im Schönbuch); Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 45cm hoch, 29cm breit und 21cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange), Nummerierung (1822, 160) und Buchstaben (RA). Vermutlich weist der Grenzstein auf die Ablösung der Schönbuchgerechtigkeiten der Rauhmühle (RA) im Jahr 1822 hin. Die alten Mühlenrechte des Holzeinschlags im Herrschaftswald wurden mit Waldfläche abgegolten.

Inschrift

RA / 1822 / 160

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 100cm hoch, 30cm breit und 20cm tief. Kennzeichnung an den Seiten Symbol (Hirschstangen), Buchstabe (RM) und Nummerierung (1821, 193). Dieser Stein markiert die südwestliche Ecke des den Mühlen im Reichenbachtal zugestandenen Waldes als Ersatz für die abgelösten Waldnutzungsrechte. Zuvor gehörten diese Flächen zum Herrschaftswald Sulzrain. Die Ablösung wurde am 08.01.1819 beschlossen und für die Mühlen 1821 umgesetzt.

Inschrift

RM / 1821 / 193

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Gemarkungsgrenzstein auf aktuellem Grenzverlauf Waldenbuch / Plattenhardt (zugleich Gemeindegrenze Waldenbuch / Filderstadt; zugleich Landkreisgrenze Böblingen / Esslingen); Sandstein, rechteckige Grundform, konisch zulaufender Kopf; gut erhalten, 70cm hoch, 20cm breit und 19cm tief. Kennzeichnung an den Seiten Symbol (Hirschstange) und Nummerierung (216). Grenzstein des Staatswaldes zum Privatwald der Mühlen. Der Stein dürfte deutlich älter als die anderen Staatswaldsteine sein und muss schon vor 1821, wahrscheinlich auch vor 1749 gesetzt worden sein.

Inschrift

216

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Reihung von 10 Grenzsteinen u.a. des Staatswaldes und des Stadtwaldes; beginnend bei Koordinate N 48.624330 O 9.129272 in östl. Richtung verlaufend. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher und gewölbter Kopf; unterschiedlich gut erhalten. Kennzeichnung auf dem Kopf mit Krinne und an den Seiten Symbole (Hirschstange, Wolfsangel), Buchstaben (A, FI, CW, WB) und Nummerierung (347, 1749, 350, 375, 393, 401, 404, 406, 410, 415, 416).
Die Vermessung und Versteinung des Staatswaldes fand 1749 statt. "CW" auf einem der Steine steht für "Commune Waldenbuch".

Inschrift

347 / 1749 // 350 / 1749 // 375 // 1749 / 393 // 401 / 1749 // 404 / 1749 // CW / 406 // 410 / 1749 // WB / 415 // 416 / 1749

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Reihung von 2 Grenzsteinen; beginnend bei Koordinate N 48.633666 O 9.163771 in nördl. Richtung verlaufend. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten. Kennzeichnung auf dem Kopf mit abgeknickter Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange), Buchstaben (CGH für Commune Glashütte, W) und Nummerierung (468, 470, 1749).
Bei der Ablösung der Schönbuchgerechtigkeiten 1821 erhielt die Commune Glashütte ca. 30 Morgen (9,5 ha) Wald. 1833 wurde Glashütte Teilgemeinde von Waldenbuch und damit auch der Waldbesitz Teil des Stadtwaldes. Der erste Stein dieser Reihung ist der einzig verbliebene mit dem Hinweis auf Glashütte.

Inschrift

C GH / W / 468 // 470 / 1749

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 60cm hoch, 30cm breit und 18cm tief. Keine Kennzeichnung. Rillenförmige Beschädigung in der Mitte.
Im 1775 neu angelegten Braunackerbüchle ist von ursprünglich 21,5 Mannsmahd = 11 ha großen Gut oder Freihof die Rede. Heute ist der Braunacker ca. 50 ha groß. Vermutlich ist dieser Stein ein Zeichen für die alte Grenze.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf; befriedigend erhalten, 70cm hoch, 30cm breit und 18cm tief. Keine Kennzeichnung. Waagrechte Einkerbung auf der westlichen Seite. Im 1775 neu angelegten Braunackerbüchle ist von ursprünglich 21,5 Mannsmahd = 11 ha großen Gut oder Freihof die Rede. Heute ist der Braunacker ca. 50 ha groß. Vermutlich ist dieser Stein ein Zeichen für die alte Grenze.

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Grenzstein

Grenzstein; Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 20cm hoch, 22cm breit und 16cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit abgeknickter Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange) und Nummerierung (1749). Grenzstein an der alten Wald-Feld-Grenze des ehemaligen Herrschaftswaldes Sulzrain in Richtung Westen. Der Stein blieb erhalten, obwohl der Wald an den Besitzer des Hasenhofs abgetreten wurde.

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Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 30cm hoch, 22cm breit und 15cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit abgeknickter Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange) und Nummerierung (1749). Grenzstein an der alten Wald-Feld-Grenze des ehemaligen Herrschaftswaldes Sulzrain in Richtung Westen. Der Stein blieb erhalten, obwohl der Wald an den Besitzer des Hasenhofs abgetreten wurde.

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Grenzstein

Grenzstein; Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; gut erhalten, 32cm hoch, 19cm breit und 17cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange) und Nummerierung (324, 327).
Vermutlich nachträgliche Vermarkung der Wald-Feld-Grenze. Das Gewann Greut war lange Zeit Wiese und damit waldfrei. Erst vor ca. 70 - 80 Jahren wurden sie aufgeforstet. Es könnte sein, dass mit diesem Stein mehrere alte Steine zusammengefasst wurden.

Inschrift

324 / 327

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Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, flacher Kopf; sehr gut erhalten, 60cm hoch, 25cm breit und tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten Symbol (Hirschstange), Buchstaben (CW für "Commune Waldenbuch") und Nummerierung (245).

Inschrift

CW / 245

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Grenzstein

Grenzstein. Sandstein, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf; befriedigend erhalten, 50cm hoch, 17cm breit und 15cm tief. Kennzeichnung auf dem Kopf mit gerader Krinne und an den Seiten nicht mehr erkennbar. Grenzstein oder Hinweisstein für einen Waldgarten, der auch in der Karte von Forstgeometer Pickel von 1795 - 1800 aufgenommen wurde. Es gab bis zum 19. Jahrhundert Waldwiesen und Gärten mitten in den Waldungen. Sie wurden nach und nach wieder in Wald umgewandelt. Dieser Garten war klar abgegrenzt und versteint und kann heute noch lokalisiert werden. Bis auf diesen Stein wurden jedoch keine weiteren gefunden. Auf der Karte des Forstgeometers ist vermerkt, dass dieser Garten 1795 als Eichelgarten angelegt war. Ca. 1885 wurden Fichten gepflanzt.

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Gedenkstein

Laufbrunnen mit rechteckigem Brunnentrog aus Sandstein und einem nachträglich angebrachten Metallausguss. Der Boden ist nicht mehr dicht. Möglicherweise wurde der Brunnen Gedenkstein aus Sandstein, errichtet 2007 in Erinnerung an den „Russenkirchhof“. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden verstorbene russische Soldaten von ihren Kameraden im Wald begraben. Sehr gut erhalten, 1m hoch, 1,10m breit und 90cm tief, Bronzetafel mit Inschrift 60cm hoch und 42cm breit.

Inschrift

RUSSENKIRCHHOF / Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde das / Waldenbucher Jagdschloss in ein Lazarett umgewidmet. / Zunächst war dort ein Teil jener wenigen / württembergischen Soldaten untergebracht, die mit / Napoleon gegen Russland ziehen mussten und überlebt hatten. / Nach der Schlacht von Leipzig 1813 und dem / Frontwechsel Württembergs waren es auch Verwundete / der russischen Armee, die Napoleon und seinen / zurückweichenden Soldaten nachsetzte. / […]

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Walter Nogger Walter Nogger

Gedenkstein

Gedenkstein „Gräfin-von-Mantua“, bestehend aus einem naturbelassenen Sandstein mit Bronzetafel und Inschrift; errichtet 2009 in Erinnerung an Barbara Gonzaga von Mantua (1455 - 1503). Sehr gut erhalten, 135cm hoch, 110cm breit, 70cm tief, Tafel 43cm hoch und 30cm breit.

Inschrift

Hier auf dem Hasenhof besaß / Barbara Gonzaga von Mantua / (1455-1503), Ehefrau von Herzog Eberhard im Bart, / eine Meierei. / Trotz mancherlei Beschwernisse / blieb sie eine warmherzige und / sozial denkende Frau, die Menschen, / Tiere und Pflanzen liebte. / Bis heute unvergessen ist ihr Wort, / sie wolle in Notzeiten nur / wie die Landleute essen. / Der Musikverein / Stadtkapelle Waldenbuch 1888 e.V. / erinnert mit dem / Gräfin-von-Mantua-Fest seit 1980 / an diese Fürstin und lädt dabei / zu Bohnen und Speck ein. / -Mai 2009-

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Walter Nogger Walter Nogger

Sühnekreuz

Sühnekreuz aus Sandstein mit Inschrift von 1724. Mangelhaft erhalten, 85cm hoch, 80cm breit, 18cm tief. Es ist mit Eisenspangen geschient, weshalb es vermutlich einmal zerbrochen war; Inschrift z.T. schwer lesbar. In einer Abschrift des Forstmeisters Tscherning aus dem 19. Jahrhundert wurde die vollständige Inschrift festgehalten und von Siegfried Schulz im 21. Jh. folgendermaßen übersetzt: "Zum Gedenken an einen Verblichenen in der Fremde, am 12. Januar 1724 mit 17 Stichen niedergemetzelt, aufgestellt von der Commune Waldenbuch." Damit nimmt das Kreuz wahrscheinlich Bezug auf Küferknecht Johann Christoph Keller aus dem Leiningschen, der laut Kirchenbuch an dem genannten Tag ermordet wurde.
Das Kreuz war vermutlich zunächst ein Sühnekreuz bis man es 1724 als Gedenkkreuz verwendete.

Inschrift

Heutige Inschrift:
[…] EPEG / D I Z / 1724 / 17 VU […] CID […]

Abschrift:
IN MEM VIET PEREG D 12 JANAR 1724 / 17 VULNTRUCID POS CW

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Günther Schwarz Günther Schwarz

Entfernungsstein

Entfernungsstein nach Mylau, einer Stadt im sächsischen Vogtland, die seit 2016 ein Ortsteil von Reichenbach im Vogtland ist; errichtet 1990 anlässlich der Begründung der Städtepartnerschaft mit Mylau. Sandstein, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf. Sehr gut erhalten. 67cm hoch, 40cm breit und 20cm tief.

Inschrift

Mylau / 420 km / -> / Partnerstadt / in Sachsen / seit 1990

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Walter Nogger Walter Nogger

Gefallenendenkmal

Gefallenendenkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkriegs, bestehend aus einem Stein mit Inschrift sowie davor einer Bank, auf der ein steinerner Helm und Dolch ruhen. Befriedigend erhalten, z.T. schwer lesbar, 170cm hoch, 138cm breit, 60cm tief.

Inschrift

Glashütte / seinen gefallenen / Söhnen 1914-1918 / GEFALLEN: / K. Auch […] Andenken

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Walter Nogger Walter Nogger

Kanal

Kanal für Wasserdurchlass des Greutbaches unter der Alten Dettenhäuser Straße. Halbrund aus Sandsteinquadern gemauert und vermutlich im 18. Jahrhundert gebaut. Gut erhalten, 2,10m hoch, 3,50m breit.

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Wolfgang Schall Wolfgang Schall

Brücke

Bogenbrücke über die Schaich, bestehend aus gemauerten Sandsteinquadern. Das Geländer wurde in den 1990er Jahren erneuert und die gesamte Brücke 2012 saniert. Widerlager und Krone wurden durch Stahlbeton verstärkt und gesichert. 3,50m hoch, 2,80m breit, ca. 11mlang. Die Brücke war lange Zeit der einzige Übergang im Schaichtal und Teil des "Reitpfads", der historischen Verbindung vom Schloss Solitude zum Hofgut Einsiedel.

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Brücke

Brücke über Bachlauf, aus gemauerten Sandsteinquadern mit halbrundem Durchgang. Mangelhaft erhalten, 1,50m hoch, 4m breit. Gehört zum historischen Weg „Reitpfad“, der die Verbindung von Schloss Solitude zum Hofgut Einsiedel bildete.

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Weg

Zwei parallel verlaufende Hohlwege. Es handelt sich hierbei wahrscheinlich um Überreste der ehemaligen Poststraße von Stuttgart nach Tübingen, die bis 1753 über Steinenbronn verlief und Waldenbuch am nördlichen Rand des heutigen Friedhofs erreichte. Nach 1753 verlief sie über die Schlößlesmühle und kam über den Greuthau nach Waldenbuch. Bei den Überresten handelt es sich wahrscheinlich um Teile der ersten Poststraße. Länge ca. 90m, 3m breit.

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Keller

Eiskeller aus Sandsteinquadern gemauert. Gebaut vermutlich 1886 von Johann Georg Waidelich, der die "Reichenbacher Sägmühle" betrieb. Dort wird für das Jahr 1887 erstmals eine Gastwirtschaft erwähnt. Sehr gut erhalten, 3,3m hoch, 6m breit. Die Bedeutung von "FW" auf dem Schlussstein ist unklar, eventuell steht es für Friedrich Waidelich.

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Walter Nogger Walter Nogger

Entfernungsstein

Entfernungsstein mit Kilometerangabe nach Bebenhausen und Tübingen bei der ehemaligen Staatsstraße Nr. 83 von Stuttgart nach Stockach. Herzog Karl Eugen ließ die Chaussée 1750 von Stuttgart nach Tübingen bauen, die danach bis in die Schweiz führte, weshalb sie auch Schweizerstraße genannt wird. Sehr gut erhalten, rechteckige Grundform, gewölbter Kopf, Inschrift, 70cm hoch, 33cm breit, 23cm tief.

Inschrift

[…] / über dem Meer / Bebenhausen / 11 Km. / Tübingen / 16 Km.

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Walter Nogger Walter Nogger

Brunnen

Laufbrunnen mit einer Brunnenschale am Boden; integriert in den Mauerfuß einer Stützmauer mit Durchlass. Über dem Durchlass befindet sich eine Inschrift. Gut erhalten, 70cm hoch, 55cm breit, 14cm tief. Die Stützmauer wurde Ende des 19. Jahrhunderts an einem Steilhang errichtet, um so die Neubronnensteige zu sichern, die man damals als direkte Verbindung zum Schaichtal für die Holzabfuhr anlegte. Der Brunnen diente eventuell als Tränke für Tiere.

Inschrift

1877

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Unterstand

Unterstand für Feldschützen. Gebaut in Fachwerkbauweise mit zwei Fenstern mit Fensterläden, einer Tür und einem Satteldach mit Ziegeln. Die Hütte konnte von dem in Waldenbuch angestellten Feldschützen als Unterstand und Ausruhemöglichkeit genutzt werden. Gut erhalten, 450cm hoch, 250cm breit, 4mtief. Bank im Inneren.

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* Privatgrund; Kleindenkmal ist nicht öffentlich zugänglich.