Brunnen
„Schwätzweiberbrunnen“, ehemaliger Marktbrunnen mit Becken und Steinfigur, bestehend aus Sandstein mit Ausläufen aus Metall. Der Brunnen wurde 1544 angelegt und trug ab 1650 das Standbild von Herzog Eberhard III., welches von Jakob Eberhard Schwartz, Bildhauer aus Stuttgart, angefertigt wurde. 1927 wurde es durch die jetzige Brunnensäule ersetzt, die Robert Friedrich Schäfer, Bildhauer aus Sindelfingen, nach einem Entwurf von Professor Joseph Zeitler schuf. Die Brunnensäule, gestiftet von Mina Zweigart, stellt zwei Bäuerinnen dar, von denen die größere der kleineren ins Ohr flüstert. Eine Inschrift auf dem Standsockel gibt den Inhalt des Gesagten wieder. Am Säulenschaft befinden sich vier Köpfe mit den Buchstaben M, C, S und P für die vier Temperamente. Zwischen den Köpfen befinden sich Inschriften, die insgesamt vier Bauernweisheiten umfassen. Maße des Brunnens: Ca. 3,5m hoch, Durchmesser ca. 3m. Sehr gut erhalten
Inschrift
Standsockel:
O DASS GOTT ERBARM DENK DR NO WAS SAISCHT AU DO DER ZUA
Säulenschaft:
EIBILDUNG U. SAUS! / DÖS ISCH A GRAUS! // ARBEIT UND LACHE! / DÖS GIBT A SACHE // DENK U TUE / DÖS GIBT A RUHE // ISCH OAM ALLES GLEICH / DER WUT ET REICH